„Karawane zur Verteidigung der Menschlichkeit“ fährt durch Leipzig nach Kurdistan

23.01.2026 – Am Freitag, den 23. Januar, wird die Autokarawane zur Verteidigung der Menschlichkeit, die am Donnerstag in Hannover gestartet ist und bis nach Kobanê (Nord-/Ost Syrien) fahren will, durch Leipzig fahren. Um 18 Uhr wird es eine Pressekonferenz im kurdischen Verein (Eisenbahnstraße 53) geben.

Gesa Jonasson, Sprecherin der Gruppe, sagt: „In Nord- und Ostsyrien droht ein Genozid. Das lassen wir nicht zu. Die Bilder vom Kampf um Kobanê und vom Genozid im Shengal von 2014 sind unsere Mahnung, dass so etwas nie wieder passieren darf. Damals hat die Weltbevölkerung zu lange zugeschaut, dass darf nicht nochmal passieren.“

Die Situation in Nord-/Ost Syrien ist katastrophal. In den letzten Tagen wurden tausende IS-Kämpfer durch die HTS aus den Gefängnissen freigesetzt. Schon jetzt kam es zu Hinrichtungen, Vergewaltigungen und Versklavung von Frauen durch Islamisten. Die Stadt Kobanê ist derzeit von der Außenwelt abgeschnitten, seit Tagen ohne Strom und Wasser. Derzeit strömen tausende Menschen aus ganz Kurdistan nach Kobanê. 

Gesa Jonasson sagt weiter „Freunde und Familie fragen uns, ob wir bekloppt sind uns so einer Gefahr auszusetzen. Uns muss bewusst sein, was für einer Gefahr wir uns alle aussetzen, wenn in Syrien ein neuer Islamischer Staat errichtet wird. Die Jihadisten werden nicht in Kobane Halt machen, sie werden weiterziehen, sind unkontrollierbar. Die Staaten stellen sich gegen die Selbstverwaltung in Nord- und Ostsyrien. Aber die Gesellschaften stehen an der Seite der Bevölkerung und davon sind auch wir ein Teil“.

Die Karawane ruft alle Menschen in Europa, und insbesondere Medienschaffende dazu auf, zu unterstützen, zu berichten und sich der Karawane anzuschließen.

Pressekontakt für Interviews und Rückfragen unter +491631439287

Instagram: @peoplescaravan

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